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  • Laura Kristin Fink

Emotionale Souveränität


Emotional souverän zu sein bringt unzählige Verbesserungen in allen Lebensbereichen mit sich. Um emotionale Souveränität zu verstehen, dürfen wir jedoch zunächst einmal unseren Blick auf das andere Ende des Spektrums richten.



Emotionale Überforderung


Sind wir emotional überfordert, dann kommen wir an den Rand unserer Möglichkeiten. Unsere Emotionen erscheinen uns so stark, überwältigend, beängstigend oder fremd, dass wir nur schwer mit ihnen umzugehen wissen. Mit ihnen in Kontakt zu stehen, kostet uns viel Kraft und löst Gefühle der Überforderung und Hilflosigkeit aus, weshalb wir sie dann oft lieber meiden und umgehen.


Vermeidung der eigenen Emotionen kann unterschiedlich ausfallen. Es kann z.B. sein, dass wir lieber mehr über unsere Gefühle sprechen, als sie wirklich zu fühlen, wir also permanent versuchen sie zu rationalisieren und dadurch auf Abstand zu wahren. Auch kann es sein, dass wir uns bemühen uns von ihnen abzulenken, und uns deswegen viel beschäftigt halten.


Eine solche Vermeidung der eigenen Emotionen ist wahnsinnig kräfteraubend. Wir verwenden dann ständig unterbewusst Energie darauf, einem essentiellen Teil unseres menschlichen Daseins keine Aufmerksamkeit schenken zu müssen: unseren Emotionen. Da es aber ihre Natur ist, sich immer zeigen zu wollen, ist das mit viel Aufwand verbunden. So als ob du im Schwimmbad einen Wasserball unter der Wasseroberfläche halten wollen würdest, kostet es dich auch im Alltag enorm viel Energie, deine Emotionen zu managen und in Schach zu halten.



Ein Wasserball, mit weißen, gelb, rosa und blauen Streifen, liegt in einer beigen Zimmerecke, an der Wand Schatten von Palmenblättern


Diese Energie fehlt dir an anderen Stellen deines Lebens. Emotionale Überforderung geht daher mit Überlastungs- und Erschöpfungs-Zuständen einher. Klare Gedanken zu fassen und gute Entscheidungen für sich zu treffen, fällt schwer. Auch im Bereich Beziehungen und Gesundheit kann sich emotionale Überforderung ausdrücken, was die Belastung und Frustration nur noch weiter erhöht.


Wie gelingt es uns nun, von einer solchen emotionalen Überforderung hin zu emotionaler Souveränität zu gelangen?



Emotionen fühlen


Während wir uns im Rahmen der emotionalen Überforderung immerzu in schmerzhaften Schleifen drehen, dürfen wir nun anfangen neue Erfahrungen zu machen. Hierfür ist es unabdingbar unsere alten Muster der Vermeidung Stück für Stück abzulegen, und anzufangen uns zuzuwenden. Sprich, zu beginnen unsere Emotionen tatsächlich auch zu fühlen. Was alleine bislang nicht möglich war, gelingt in liebevoller Begleitung dann ganz prächtig.


Begleitet und unterstützt zu werden im eigenen Erleben der Emotionen, ermöglicht dann eine Erweiterung der emotionalen Kapazitäten, eine notwendige Nervensystem-Regulation, neue Zugänge zu sich selbst zu finden, eine beobachtende Position in sich einzunehmen und Sicherheit im Körper im Hier & Jetzt zu erleben.


Wie transformativ diese Erfahrungen sind, schildern mir meine Klient:innen regelmäßig. Erst durch einen solchen Prozess wird es ihnen möglich, Emotionen plötzlich anders wahrzunehmen.



Emotionale Souveränität


Emotional souverän zu sein, zeigt sich uns dann auf vielfältige Weise. Dadurch, dass wir eine Emotion für uns integriert haben, unsere Kapazitäten um sie herum erweitert haben, sorgt sie bei uns nicht mehr für Überforderung, sondern wir wissen einfach mit ihr umzugehen. Uns kann sozusagen weniger schocken, weil wir insgesamt gelassener sind.


Die handfeste Erfahrung, dass wir mit einer Emotion sein können, sorgt für ein tiefes Selbstvertrauen in uns. Wir identifizieren uns weniger mit unseren Gefühlen, sondern haben eine beobachtende Position eingenommen, von der aus wir eine Emotion aufkommen, da sein und wieder abebben lassen können. Während wir früher versucht haben unsere Gefühle zu managen, ist das heute nicht mehr nötig.


Diese Gelassenheit zeigt sich auch darin, dass es uns leichter fällt unsere Emotionen zu kommunizieren, und gleichwohl Emotionen in anderen zu begleiten. Unsere eigene Überforderung steht dem nicht mehr im Weg.


Wir haben akzeptiert, dass Emotionen Teil unseres menschlichen Daseins sind, und sind fein damit, dass wir fühlen, und was wir fühlen.


Wie weltbewegend diese Entwicklung von emotionaler Überforderung zu emotionaler Souveränität ist, das habe ich nicht nur am eigenen Leib erlebt, sondern erkenne ich auch immer wieder in meiner 1:1 Coaching-Begleitung.


Möchtest du mehr dazu erfahren, wie ich dich zu emotionaler Souveränität begleiten kann, dann buch dir gerne direkt ein kostenloses Kennenlerngespräch bei mir, oder schreib mir auf Instagram oder per Mail. Ich freue mich schon sehr, von dir zu hören und dich bald intensiv begleiten zu dürfen!

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