top of page
  • Laura Kristin Fink

Loslassen geschieht im Jetzt & im Körper

Durch Präsenz und Sicherheit im Jetzt hin zu mehr Unbeschwertheit.



Eine der meiner Meinung nach fantastischsten Eigenschaften von Körperarbeit und körperorientiertem Coaching ist, dass wir unseren Kopf für einen Moment verstummen lassen. Wir widmen uns ganz unserem Körper und seiner Weisheit. Er vermag es, sich intuitiv auszudrücken und Verarbeitung geschehen zu lassen, ohne dass wir darüber nachdenken müssten. Alles was sich in uns zeigt, sich vielleicht verändert und wieder abebbt, geschieht autonom. Wir dürfen lernen unsere Bewertungen einmal bei Seite zu stellen und einfach nur hinzuspüren, den Moment so zu akzeptieren wie er gerade nunmal ist.


Wenn wir davon ausgehen, dass unser Körper zu jeder Zeit weiß was er tut, wenn wir auf seine Intelligenz vertrauen und vielleicht auch ein bisschen ehrfürchtig vor dieser werden, dann können wir uns all das für unsere Prozesse zu Nutzen machen.



Eine Person mit braunem langem Haar hält ein Bündel getrockneter Gräser in den hellblauen Himmel, zu sehen ist die Szene von hinten,


Die Arbeit am Mindset kennt ihre Grenzen


Denn dafür, dass sich emotionale Blockaden lösen, braucht es oft nicht mehr. Im Gegenteil, wenn wir sie auf Verstandes-Ebene zu lösen versuchen, kann es schnell passieren, dass wir nicht weiter kommen und uns im Kreis drehen.


Die Begründung hierfür liegt wie so oft eben im Körper. Solange unser Anliegen dort weiter wirkt und unser Nervensystem aktiviert, fühlen wir uns schlichtweg nicht in Sicherheit. Unser autonomes Nervensystem versucht diese Sicherheit wieder herzustellen, unser Kopf kann gegen all diese uralten Prozesse kaum etwas ausrichten.



Präsenz und Akzeptanz ermöglichen Transformation


Es ist also empfehlenswert uns auf Körperebene unseren Themen zuzuwenden. Das Schöne: hierfür müssen wir weder in Vergangenheit noch Zukunft reisen. Wir arbeiten aus einer liebevollen Präsenz heraus, und alles was sich gerade körperlich zeigen möchte, darf dies tun. Hierfür ist nur relevant, was gerade ist, und weniger was einmal war. Wir ermöglichen es dadurch dem Kopf ruhiger zu werden, und dem Körper zu verarbeiten was bislang nicht vollständig verarbeitet werden konnte.


Unbequem kann das trotzdem werden, keine Frage. Widmen wir uns schließlich Teilen und Gefühlen in uns, die wir bisher lieber verdrängt haben. Um diese zu adressieren, brauchen wir jedoch nur bedingt unseren Verstand, aber unbedingt unseren Körper.

Comments


bottom of page